1. Mai 2018: BastA! schliesst sich Sans-Papier Block an

Sichtbarmachen
An diesem 1. Mai wird sichtbar, was sonst verborgen bleibt. An der Demonstration zum Kampftag der Arbeiterinnen und Arbeiter werden auch diejenigen, teilnehmen, die Arbeit im Verborgenen leisten. Die Vollversammlung der Sans-Papiers-Kollektive hat entschieden, gemeinsam an den 1. Mai zu gehen, um für eine kollektive Regularisierung einzustehen.
BastA!, als eine der Trägerorganisationen der Anlaufstelle für Sans Papiers unterstützt dieses Anliegen.
Neue Härtefallpraxis alles andere als liberal
Obwohl die Regierung von einer Liberalisierung im Umgang mit den Sans-Papiers spricht, ist die Praxis eine andere: Sans-Papiers, die einen Antrag auf Regularisierung stellen, sollen anhand ihrer Angaben wegen illegalen Aufenthaltes strafrechtlich verfolgt werden. „Als wäre es nicht absurd genug, einen Menschen für illegal zu erklären, soll nun der Weg der Regularisierung ebenfalls zu strafrechtlichen Konsequenzen führen. Dagegen werden wir uns zur Wehr setzen“ erklärt Heidi Mück, Co-Präsidentin BastA!.
„Es braucht vernünftige und zeitgemässe Lösungen, die Illegalisierung von Menschen zu beenden. Dazu müssen auch unsere Rot-Grünen Regierungsräte Sorge tragen“, ergänzt Tonja Zürcher.